Systemische Therapie

Über die Systemische Therapie

In der systemischen Therapie wird der ganze Mensch in seinen sozialen Bezügen und familiären Strukturen gesehen. Probleme und Schwierigkeiten, die innerhalb einer Familie, Gruppe oder bei einzelnen Menschen auftreten, werden als Ausdruck einer kommunikativen Störung gesehen, die vom Individuum bisher als beste Lösung gefunden wurde, mit einer Schieflage im System umzugehen. Daher werden bei der Lösungsfindung nach Möglichkeit alle betreffenden Personen berücksichtigt und/oder mit einbezogen. Dabei sind drei Grundpfeiler wichtig: 1. Wozu dient das Symptom? 2. Was wirkt Symptom stabilisierend? 3. Was wirkt Symptom destabilisierend?

Systemische Einzeltherapie

Menschen sind soziale Wesen und leben in sozialen Bezügen. Nicht selten kommt es da zu Missverständnissen und Schwierigkeiten, unter denen Einzelne leiden.

Da der Leidensdruck nicht immer gleich hoch ist oder sich aus anderen Gründen keine gemeinsame Therapie anbietet, ist es hilfreich, sein eigenes Handlungsmuster zu erweitern.

Systemische Paartherapie

In jeder Partnerschaft kommt es früher oder später zu Problemen. Missverständnisse, Zurückweisungen und eingefahrene Muster sind nur einige Beispiele dafür, wie die anfängliche tiefe und umfassende Zuneigung durch alltägliche oder plötzlich hereinbrechende Stressfaktoren in einen Negativkreislauf aus Entfremdung, Frustration und vielleicht auch Schuldzuweisungen rutschen.

Systemische Familientherapie

Zu schwierigen Lebensphasen kann es in jeder Familie kommen. Manchmal stellen sich belastende Situationen ganz plötzlich ein, manchmal sind sie das Ergebnis eines schleichenden und kaum wahrgenommenen Prozesses.

Dass Ergebnis ist häufig eine große emotionale Belastung für die gesamte Familie. Die Familie ist dann kein Zufluchtsort voller Wärme mehr, wo man neue Kraft für die Herausforderungen der Außenwelt sammelt.